Endlich unterhalten wir uns mal wieder über eine Studie.

Wir haben mal geschaut, welche Studien uns in unserem dysphagiologischen Alltag bewegt haben. Wir durch einen Zufall sind wir beide auf eine Studie aufmerksam geworden.

Konkret auf “Predictors of aspiration pneumonia: how important is dysphagia?” von S. Langmore aus dem Jahr 1998. Erschienen in der Dysphagia: Langmore, S. E. et al. Predictors of aspiration pneumonia: how important is dysphagia? Dysphagia 13, 69–81 (1998).

Warum diese Studie für uns wichtig ist, was sich daraus für Gedanken entwickelt haben und was das für einen Einfluss auf unseren Berufsalltag hat, das verraten wir in dieser Episode von Iss Nix!

Außerdem haben wir über ein tolles Projekt im Internet gesprochen: Eine Webseite von Stefanie zum Thema Dysphagie: Hört euch an worum es geht und schaut euch an, was wir meinen: Dysphagie-Online.de!

Wenn ihr mögt, dann schreibt einen Kommentar, werdet unsere Freundin bei Facebook oder diskutiert mit uns in München!

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2 Kommentare

Stephanie Halling · 6. März 2018 um 15:00

Vielen Dank für den sehr interessanten und gleichzeitig unterhaltsamen Podcast!
Hier noch ein Thema aus der Praxis, mit dem ich während meiner klinischen Tätigkeit häufiger konfrontiert bin und das evtl. in einem weiteren Podcast besprochen werden kann: Der Entscheidungsweg von der Magensonde zur PEG bzw. der Umgang mit dem Patienten- und Angehörigenwillen. Es kam bei mir öfter vor, dass ein Patient schon mehrere Wochen lang über eine Magensonde ernährt wurde, die eigentlich spätestens nach 3 Wochen entfernt werden sollte. Der Patient wies allerdings immer noch eine schwere Dysphagie auf, die eine orale Ernährung weiter verhinderte. Demzufolge wäre hier eine PEG indiziert gewesen. Der Wille des Patienten bzw. der Angehörigen war es allerdings, dass keine PEG gelegt werden soll. Wie ist zu entscheiden? Magensonde ziehen und Patienten oralisieren trotz der Gefahr einer Aspirationspneumonie? Auch die Verantwortlichkeiten sind hier schwer abzugrenzen, wenn Ärzte uns Therapeuten hier um Rat fragen.
Liebe Grüße, Steffi

Sarah Hemme · 20. Februar 2018 um 15:42

Vielen Dank für diesen tollen Podcast!
Ich bin Andickungsgegner und verwende Andickungspulver in der Regel nur, wenn ich in der FEES sehe, dass angedickte Flüssigkeiten deutlich besser sind als nicht- angedickte Flüssigkeiten. Dafür muss man/ ich mich aber immer wieder verteidigen. Häufig wird das Andickungspulver als eine Art „Wundermittel“ angesehen.
In einer Folge habt ihr schonmal eine Studien „mit Hasen“ erwähnt. Ich denke ist meint „effects of aspirated thickened water on pulmunary Health and survival in a lagomorph model“ von domar et al. von 2014.
Ich fände es total spannend wenn ihr das in einer Folge aufnehmen würdet- also was stellt Andickungspulver an, wenn es denn aspiriert wird .
Liebe Grüße, Sarah

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